Elektromobilität

Jetski und Elektro-Scooter: Elektromobilität auf jedem Terrain

von Paul Bandelin

In Sachen Elektromobilität gibt es mehr als nur E-Autos. Coole Gadgets – wie Falt-Scooter, E-Jetski oder Unterwasser-Scooter – machen Lust auf mehr!

Wellen eines Bootes im Wasser.
Klein und kompakt: Die Elektromobilität kommt in Mini-Gefährten zu Land und zu Wasser. Foto: Shutterstock / schankz

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie kleine Gadgets die Elektromobilität in der Freizeit voranbringen
  • Wie ein faltbarer Elektro-Scooter in den Rucksack passt
  • Wie mit Jetski und Tauchhilfe auch der Spaß im Wasser nicht zu kurz kommt

Elektrisch unterwegs in allen Formen und Größen

Elektromobilität muss nicht zwangsläufig immer auf vier Rädern und auf der Straße stattfinden. Mittlerweile gibt es zahlreiche andere Optionen in unterschiedlichen Formen und Größen.

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Von futuristischen Elektro-Scootern über Hydrofoils bis hin zu Unterwasserscootern sind der Kreativität der Ingenieure dabei keine Grenzen gesetzt – egal, für welches Gelände und welchen Aggregatzustand.

Der Elektro-Scooter Smacircle 1

Das Smacircle 1 erinnert beim ersten Hinsehen an einen Droiden aus dem Star Wars-Universum, ist aber in Wahrheit der kleinste faltbare Elektro-Scooter der Welt. Aufgrund seiner vielen runden Elemente wirkt der Scooter sehr futuristisch. Und für die Stadt ist ein E-Scooter wirklich ideal.

Der Smacircle 1 in entfalteter Form.
Aufgeklappt ist der Smacircle 1 etwas kleiner als ein Klapprad. Foto: Smacircle Technology

Der Smacircle 1 kommt auf ein Gewicht von 6,8 Kilogramm. Innerhalb kürzester Zeit lässt er sich so kompakt zusammenfalten, dass er in einen Rucksack oder eine Messengerbag passen würde. Für ein angenehmes Fahrgefühl sollen neben dem aus Karbonfasern gefertigten Rahmen auch die beiden Räder sorgen, die Erschütterungen neutralisieren.

Mittig an den Seiten finden sich zwei kleine ausklappbare Fußrasten, auf denen der Fahrer seine Füße absetzen kann – ähnlich wie bei einem Moped. Der Elektro-Scooter kann ein Gewicht von bis zu 100 Kilogramm tragen und hat eine Spitzengeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde. Fahren ohne Helm und Führerschein ist also kein Problem.

Dem zugrunde liegen ein 240 Watt starker Motor sowie eine in den Sitz integrierte 5800 Milliampere starke Batterie. Via Bluetooth kann der Nutzer eine Verbindung zu seinem Smartphone herstellen und so den Ladestand checken. Damit spart sich das Smacircle 1 Tacho und Batterieanzeige.

Das Fliteboard eFoil als Jetski-Ersatz

Elegant gleitet das Fliteboard eFoil dahin und schneidet lautlos durch das Wasser. Der Fahrer steht dabei auf einem kleinen ovalen Podest, das aus einer Kombination aus Paulownia Holz, Aluminium und Kohlestofffaser hergestellt ist. Das sieht ein wenig aus wie die Trendsportart Stand Up Paddling.

Eine Frau auf dem Fliteboard eFoil auf dem Wasser.
Der Antrieb lässt das Fliteboard eFoil wirken, als schwebe es über das Wasser. Foto: Fliteboard/Josh Tabone

Aufgrund des dünnen metallenen Übergangsmoduls von Podest zu Elektromotor entsteht beim Ritt auf dem Wasser nahezu keine Welle. Bei voller Leistung kommt der Motor aufgrund seines hohen Drehmoments auf eine Maximalgeschwindigkeit von 36 Kilometer pro Stunde – eine gute Stunde kann das sogenannte Hydrofoil so auf dem Wasser verbringen.

Mit einer Fernbedienung kann der Wassersportler via Bluetooth die Geschwindigkeit regulieren. Etwaige Richtungsänderungen werden durch die Verlagerung des Körpergewichts vorgenommen. Eine ähnliche Technik nutzen auch die Wassertaxis, die in Zukunft auf dem Genfer See verkehren sollen.

Sublue WhiteShark MIX

Auch das WhiteShark MIX könnte ohne Probleme aus dem Star Wars-Universum stammen. Der Unterwasserscooter des chinesischen Herstellers Sublue eignet sich besonders für ungeübte Taucher, die mehr aus ihrer Sauerstoffflasche herausholen wollen.

Updates

Bleiben Sie zum Thema Elektromobilität immer informiert.

Der Scooter ist so konzipiert, dass sich der Nutzer an den beiden Griffen festhält, den Startknopf betätigt und sich mit einer Höchstgeschwindigkeit von 5,6 Kilometern pro Stunde durchs Wasser ziehen lässt. Sollte er einmal den Halt verlieren und mit einer Hand abrutschen, schaltet sich die Maschine sofort aus und treibt im Wasser. Wie ein Fahrrad lässt sich der Scooter durch eine Verschiebung des Körpergewichts steuern. Das 2,8 Kilogramm schwere Gerät kann bis in eine Tiefe von 40 Metern tauchen.

Die Zukunft der Elektromobilität

Dass die Zukunft elektrisch sein wird, daran gibt es keine Zweifel. Auch in den kommenden Jahren werden Ingenieure immer neue Entwicklungen hervorbringen, die dem Menschen die Beförderung vereinfachen und zudem umweltfreundlich agieren. Ob an Land, in der Luft oder ganz besonders im Meer – der Verbrennungsmotor ist auf jedem Terrain ein Auslaufmodell.

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