Elektromobilität

Elektrische Schiffe, Flugzeuge und mehr: Die E-Revolution kommt überall

von
Marten Zabel

Mit dem Shuttle zur Bahnstation, mit dem E-Scooter zum Ziel: Elektrofahrzeuge schaffen umfassende Vernetzung – nicht nur in Städten.

Eine vielbefahrene Straße von oben.
Immer mehr Elektrofahrzeuge sind auf den Straßen unterwegs. Foto: Shutterstock / maoyunping

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie Elektrofahrzeuge die Art verändern, in der wir uns fortbewegen
  • Wie Oberleitungs-Lkw, E-Frachten und Elektroflugzeuge den Warenverkehr verändern
  • Wie der öffentliche Raum von Leihfahrrädern, Lastenrädern – und bald auch vom Elektro-Scooter – revolutioniert wird

Immer mehr Menschen auf der Welt leben in Großstädten und das überfordert die Möglichkeiten herkömmlicher Infrastruktur. Straßen sind zur Rush Hour von Schanghai über Berlin bis New York regelmäßig verstopft. Während einige Planer versuchen, das Problem mit der Hilfe der dritten Dimension zu lösen, etwa mit fliegenden Autos oder Tunnelbohrprojekten, ist es am schnellsten, günstigsten und sichersten, den bereits bestehenden Platz effektiver zu nutzen.

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Aber auch im internationalen Verkehr – ob für Fracht oder Personen – nimmt die Elektromobilität immer mehr Raum ein. So arbeiten viele Unternehmen an Projekten rund um Elektroflugzeuge, E-Schiffe oder Oberleitungs-Lkw.

Elektro-Flugzeuge, E-Frachter und Oberleitungs-Lkw

Im internationalen Verkehr ist zunächst einmal eine Elektrifizierung von Kurz- und Mittelstreckenflügen sowie dem Schiffsverkehr nicht nur denk-, sondern absehbar. So stehen etwa Hyperloop-Röhren oder doppelstöckige Hochgeschwindigkeitszüge schon in den Startlöchern, um künftig Fracht und Passagiere über weite Strecken zu transportieren.

Auch die Elektrifizierung des Schiffsverkehrs steht bei einigen Reedereien definitiv bereits auf dem Plan. Aufgrund von eingesparten Treibstoffkosten dürfte sie sich auch schnell rentieren.

Elektrofahrzeuge erobern die Straße

Auf den Straßen tut sich ebenfalls einiges: So laufen bereits die ersten Tests mit Oberleitungs-Lkw für die Autobahn. Elektroautos ohne Fahrer dürften ebenfalls gerade auf langen Überlandstrecken ihren Platz finden. Per App gerufen dürften sie dabei langfristig deutlich günstiger als heutige Taxis oder Mietwagen sein. Im Gegensatz zur Bahn bieten sie dabei ein höheres Maß an individueller Freiheit.

Der spannendste Teil für den Alltag der meisten Menschen ist allerdings die Revolution des Verkehrs innerhalb der Stadt. Sie findet gleich in mehreren Bereichen statt, vom klassischen Pendeln über die Nutzung von Taxis und öffentliche Verkehrsmittel bis hin zum Fahrrad und Fußwegen.

Ein Mann auf einem Elektro-Scooter von Leika Production.
Der Elektro-Scooter wartet noch auf seine Zulassung – dann kann er in der Stadt voll durchstarten. Foto: Shutterstock / Leika production

Elektro-Scooter und andere Kleinstfahrzeuge für die Stadt

Für Wege aus dem Umland in die Stadt bietet sich eine per App weiterentwickelte Version von Park-and-Ride an: Kleinbusse oder Shuttles lassen sich on-demand rufen – wie etwa beim DB-Dienst Ioki. Der Service bringt Fahrgäste zum nächsten Bahnhof des öffentlichen Verkehrsnetzes. In Zukunft sollen bei vielen Shuttle-Diensten selbstfahrende Autos übernehmen.

In der Stadt angekommen wartet das Problem der letzten Meile – die Strecke von der Bahn bzw. vom Auto zum Zielort. Verschiedene Formen elektrischer Kleinfahrzeuge – etwa Leihräder (ob mit oder ohne E-Antrieb), Leihroller oder Pedelecs schaffen bereits heute Abhilfe. Zukünftig soll noch ein weiterer Kandidat hinzukommen: Der Elektro-Scooter. Bisher wartet das Kleinstfahrzeug jedoch noch auf seine Straßenzulassung.

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Auch Waren haben auf der sogenannten letzten Meile noch Probleme: Was nicht auf das Rad des Postboten passt muss per (elektrischem) Lieferwagen gebracht werden. Oder? Nicht unbedingt. Auch hier stehen immer mehr Kleinstfahrzeuge in den Startlöchern. Immer beliebter in Städten wie Hamburg und Berlin werden Lastenräder – ob sie nun mit Muskelkraft oder mit einem E-Motor angetrieben sind.

Aber auch andere Fahrzeuge befinden sich momentan in Testläufen: etwa das Mini-Elektromobil Tripl vom DPD, die Elektrorikschas von UPS oder der PostBOT der Deutschen Post.

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