Elektromobilität

Elektro-Scooter, E-Buggy & Co.: Der neue Trend Fun-Fahrzeug

von Carola Franzke

Bei dem Begriff „Fahrspaß“ denken viele nicht unbedingt zuerst an Elektrofahrzeuge – doch spannende neue Fun-Fahrzeuge wie der Nikola NZT ändern das jetzt.

Ein Mann auf einem "Hoverboard".
Lässig auf dem Hoverboard: So sieht Elektromobilität im kleinen Format aus. Foto: Shutterstock / Jose Luis Carrascosa

Das erfahren Sie gleich:

  • Warum Elektro-Scooter, Hoverboard & Co. so im Trend liegen
  • Weshalb die Elektrofahrzeuge für die Freizeit sich oft noch in rechtlichen Grauzonen bewegen
  • Wie die Fun-Fahrzeuge Interessierte zur Elektromobilität bringen

Elektrofahrzeuge, die den Spieltrieb ansprechen, liegen total im Trend. So kommen Interessierte mit der Elektromobilität in Berührung, ohne sich gleich ein E-Auto zuzulegen.

Es gibt elektrische Tauchscooter für den Badeurlaub, mit denen das Tauchen auch für Anfänger zum Kinderspiel wird. Ein solches Gefährt ist der WhiteShark MIX von Sublue.

Elektro-Scooter, Hoverboard & Co. liegen voll im Trend

Und auch der Wintersport wird elektrisch: mit dem Elektro-Schneemobil Taiga TS2. Damit lassen sich die Berge mit dem Elektromotor erkunden. Aber auch elektrische Klappscooter und Hoverboards für die Straße sind voll im Trend. Das Problem dabei: Die Bundesregierung lässt sich Zeit mit der Straßenfreigabe der Gefährte. Einige der schicken Elektro-Flitzer sind deshalb hierzulande noch nicht zugelassen. Zusätzlich erreichen sie teils so hohe Geschwindigkeiten, dass Versicherungs- und Helmpflicht gelten.

Andere elektrische Funfahrzeuge fallen in eine komplette rechtliche Grauzone: Sogenannte Monowheels schaffen mehr als 6 Kilometer pro Stunde und fallen damit unter die geltenden verkehrsrechtlichen Bestimmungen. Da sie keine zwei Räder, Lenker oder Sattel haben, dürfen sie nicht auf öffentlichen Wegen und Straßen benutzt werden. Die Freude an dieser Art der Fortbewegung lassen sich viele Leute dennoch nicht verderben, weil die Scooter und Boards sich so einfach überall hin mitnehmen lassen.

Ein Elektrofahrzeug fürs Gelände

In rund 3,5 Sekunden von null auf 100 km/h, eine Motorisierung von 266 PS –bis zu 590 PS in der größten Ausführung. Das sind nicht die Eckdaten von einem neuen E-Auto der Spitzenklasse – es ist ein geländetauglicher, super-robuster Buggy von Nikola. Der frisch angekündigte Nikola NZT lässt sich vorbestellen und soll Anfang 2019 in die Auslieferung gehen.

Während viele Elektroautos mit Steuerbonus und niedrigen Betriebskosten eher an die Vernunft appellieren, geht es bei Fahrzeugen wie dem Buggy um Spaß. Für echte Geländegängigkeit sorgen Features wie die Bodenfreiheit von rund 37 Zentimetern und der komplett geschlossene Unterboden.

Die Stoßdämpfer haben einen Federweg von gut einem halben Meter, und vier Elektromotoren treiben die Räder einzeln an. Das Fahrzeug ist mit IP67 immersionsgeeignet – es kann also auch durch tiefes Wasser fahren, so lange es nicht steckenbleibt. Die Reichweite hängt vom Akku ab, bis zu 240 Kilometer sollen möglich sein.

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Vom Fun-Fahrzeug zum E-Auto?

Solche Fun-Fahrzeuge helfen dabei, die grundsätzliche Einführung der Elektromobilität voranzutreiben, weil sie auf spielerische Art Nutzen und neue Technik verbinden und so auch bei Menschen das Vertrauen in elektrische Fortbewegung stärken, die damit vielleicht sonst kaum Berührung haben.

Sicher wecken auch schicke Elektroautos – besonders im hochpreisigen Segment – Emotionen und Begehrlichkeiten. Aber das handfeste Erleben baut Vorurteile besser ab, als die Bewunderung aus der Ferne. Aus dem Ferienspaß im Elektro-Buggy oder dem Elektroscooter für den Weg ins Büro wird dann vielleicht im nächsten Schritt das neue Pedelec, ein Ticket für den E-Bus oder ein Passagier, der in ein elektrisches Flugzeug einsteigen mag.

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