Elektromobilität

Ecclestone: Formel E mit blendender Zukunft

von
Thomas Pitscheneder

Noch steckt die Formel E in den Kinderschuhen. Doch das Interesse an der elektrischen Rennserie wächst. Sogar Bernie Ecclestone sagt ihr großen Erfolg voraus.

Formel-1-Renner bei einem Rennen in Saison 5
Die Formel E bietet spannende Rennen mit Elektroautos auf engen Stadtkursen. Dieses Konzept hat viel Potenzial – findet auch Bernie Ecclestone. Foto: picture alliance / DPPI Media

Das erfahren Sie gleich:

  • Welche Herzensentscheidung Bernie Ecclestone treffen würde
  • Was er von der Formel E hält
  • Warum die viele Reize bereithält

Im Straßenverkehr macht die Elektromobilität stetig Fortschritte. Immer mehr Autofahrer entscheiden sich für ein Fahrzeug mit entsprechendem Antrieb. Werbung für die Stromer soll auch die Formel E machen. Die Rennserie startete im Jahr 2014 als Ergänzung zur Formel 1. Anders als in der Königsklasse, kommen in der Formel E allerdings nur elektrische Renner zum Einsatz.

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Noch liegen die Zuschauerzahlen weit hinter der Formel 1 zurück. Doch selbst Bernie Ecclestone glaubt daran, dass sich das in Zukunft ändern kann.

Formel E: Ecclestone sieht großes Potenzial

Eigentlich versucht die FIA Überschneidungen zu vermeiden, dennoch finden an diesem Wochenende der E-Prix von Italien und der Grand Prix von China statt. Grund genug für den ehemaligen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone, über beide Rennserien zu sprechen. Auf die Frage der Nachrichtenagentur Reuters, für welchen Wettbewerb der 88-Jährige sich entscheiden würde, wäre er heute 50 Jahre jünger, antwortet er: “Mein Herz schlägt immer für die Formel 1, deshalb muss ich Formel 1 sagen.”

Dennoch fügt Ecclestone hinzu: “Aber ich wäre sicher ein wenig besorgt wegen der Formel E.” Wenn er jedoch seine Emotionen ausblenden und eine rein geschäftliche Entscheidung treffen müsste, fiele die anders aus. “Ich denke dann würde ich Formel E sagen. Da ist die Chance von großem Wachstum und kommerziellen Möglichkeiten größer, als Veränderungen in der Formel 1.”

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Formel E schon jetzt mit guter Entwicklung

Laut Bernie Ecclestone unterscheiden sich die Rennserien auch in der Art der Unterhaltung. Gemeint ist damit wohl die moderne Aufmachung und die aktive Mitwirkung der Zuschauer – etwa durch den Fanboost. Die Formel E beginne bald viel größer und besser zu werden, was sie aber ohnehin bereits mache. Die Formel 1 wird darunter leiden, so der Brite.

Einen großen Anteil daran hat etwa die zweite Generation der Fahrzeuge, die lästige Autowechsel während der Rennen beendete. Der Look ist ansprechend und die Leistung passt zu den kurvigen Stadtkursen. Nicht zuletzt deshalb zieht es auch große Namen in die Serie, wie etwa die Ex-Formel-1-Piloten Felipe Massa, Jean-Eric Vergne und Pascal Wehrlein.

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