Elektromobilität

E.ON Drive Booster: Ladestation mit eingebautem Akku

von
Thomas Pitscheneder

Der Drive Booster soll künftig dafür sorgen, dass an vielen weiteren Stellen Ladepunkte für Elektroautos entstehen. Das Konzept stammt von E.ON und VW.

Krasten Wildberger (links, E.ON) und Thomas Schmall (VW) mit dem Drive Booster
E.ON-Vorstandsmitglied Karsten Wildberger (links) und der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen Group Components, Thomas Schmall, präsentierten gemeinsam den neuen Drive Booster. Foto: Joerg Mettlach

Das erfahren Sie gleich:

  • Was die Idee hinter dem Drive Booster ist
  • Welche Ladeleistung er ermöglicht
  • Wie E.ON und VW dafür zusammenarbeiten

Damit eine neue Ladestation entstehen kann, braucht es die passende Infrastruktur darunter. Das Verlegen von Kabeln und Anschließen an das Stromnetz kostet Zeit und Geld. Gerade auf privatem Grund gestaltet sich das oft schwierig. Doch auch mit einer weitaus geringeren Investition soll das Aufstellen von Ladesäulen bald möglich sein: mit dem E.ON Drive Booster.

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audi.de/DAT-Hinweis

Flexible Ladestation zum Schnellladen von Elektroautos

Die Ladesäule ist eine Box, welche sich auf nahezu jeder ebenen Fläche aufstellen lässt. Sie ist mit einem Display zur Bedienung und zwei Ladeanschlüssen ausgestattet. Somit kann sie gleichzeitig zwei Elektroautos mit neuer Energie versorgen. Als maximale Ladeleistung stehen 150 kW zur Verfügung. Ein Audi e-tron Sportback advanced 55 quattro lädt damit in weniger als 25 Minuten von 20 auf 80 Prozent.

Ein in der Ladesäule verbauter Akku gibt den benötigten Strom ab. Um eine ausreichende Ladung dafür zu gewährleisten, lässt er sich über einen herkömmlichen Stromanschluss dauerhaft mit Energie versorgen. E.ON stellt dabei sicher, dass diese zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen stammt.

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Gemeinsame Entwicklung von E.ON und VW

Der Drive Booster entsteht in Zusammenarbeit von E.ON und Volkswagen. Die Unternehmen wollen damit den Ausbau der Infrastruktur vorantreiben und Firmen, Einzelhandelsgeschäften, Tankstellen sowie vielen anderen Anwendern eine kostengünstige Alternative zu einer fest installierten Ladesäule bieten.

VW kümmert sich um die verbaute Technik und die Produktion, E.ON um den Vertrieb sowie den Betrieb mit grünem Strom. Im zweiten Halbjahr 2020 sollen sechs Exemplare der flexiblen Ladesäule testweise an Autobahntankstellen stehen. Anschließend ist der Beginn der Massenproduktion geplant.

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