Elektromobilität

E-Cannonball 2019: Hier kommt es nicht auf den Speed an

von
Thomas Pitscheneder

Ein Rennen quer durch das Land – mit Elektroautos: das ist der E-Cannonball 2019. Den Bleifuss sollten die Teilnehmer aber zu Hause lassen.

Blick auf eine deutsche Autobahn
Auf der Autobahn quer durch das Land: Beim E-Cannonball 2019 geht es darum, möglichst schnell und effizient mit dem Elektroauto zu reisen. Foto: Michael Zwahlen / EyeEm

Das erfahren Sie gleich:

  • Worum es beim E-Cannonball 2019 geht
  • Welche Strecke die Teilnehmer fahren
  • Warum nicht nur Besitzer eines Elektroautos teilnehmen können

Als die illustre Schauspieler-Riege um Burt Reynolds, Sir Roger Moore, Farrah Fawcett und Jackie Chan im Jahr 1981 in "Auf dem Highway ist die Hölle los" durch die USA rasten, war das darin gezeigte Cannonball-Rennen bereits ein Publikumsmagnet. Tatsächlich fuhren Anfang der 70er zahlreiche Privatpersonen im illegalen Autorennen von New York nach Kalifornien. Später ging es im Nachfolger Gumball 3000 sogar um die ganze Welt. Immer dabei: der Bleifuss.

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Der E-Cannonball konzentriert sich hingegen nur auf Deutschland. Dabei müssen die Teilnehmer in erster Linie mit Köpfchen fahren.

E-Cannonball 2019: Effizienz steht im Vordergrund

Der originale Cannonball war eine Rebellion gegen die strengen Tempolimits auf amerikanischen Highways. Die Teilnehmer waren oft mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Beim E-Cannonball geht es hingegen nicht darum, mit möglichst viel Speed durch das Land zu kommen, sondern möglichst effektiv.

Es handelt sich also vielmehr um eine Verbrauchsvergleichsfahrt für Elektroautos. Auf einer Strecke von 837 Kilometern geht es auf den deutschen Autobahnen von Hamburg nach München. Im Blick sollten die Teilnehmer dabei immer den aktuellen Energieverbrauch ihres Fahrzeugs haben. Dafür errechnen sie vor Fahrtantritt den "Sweetspot" ihres Stromers, den sie während der Reise versuchen zu treffen.

Gelingt das, stehen die Fahrer weniger oft an den Ladesäulen. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Fahrtzeit aus. 2018 lag der Bestwert bei insgesamt 8,5 Stunden – aufgestellt von einem Tesla Model 3. In diesem Jahr wollen die Teilnehmer den natürlich knacken.

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E-Cannonball 2019: So klappt es mit der Teilnahme

Beim E-Cannonball soll es nicht nur um die Fahrt gehen, sondern auch um die Gemeinschaft. Statt einem verbissenen Rennen um die beste Zeit, geht es um den Austausch und einen möglichst schönen Roadtrip. Teilnehmen kann deshalb jeder, der sich für Elektromobilität interessiert, selbst wenn bisher kein eigenes Elektroauto zur Verfügung steht.

Zugelassen sind auch geliehene Fahrzeuge. Das Angebot an Miet-Stromern ist in Deutschland durch Firmen wie "nexmove" bereits groß. Ein Team des Unternehmens nimmt sogar selbst am E-Cannonball teil. Zur Anmeldung ist ein kleiner Test notwendig. Welcher das ist, wollen die E-Cannonball-Organisatoren Michael Schmitt und Ove Kröger am 1. Mai verraten. Dann wollen die Macher auch das genaue Datum für den E-Cannonball 2019 verkünden. Angepeilt ist bisher der September.

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