Elektromobilität

Connected Car mit Amazon Echo: So kommt Alexa ins Auto

von Ji-Hun Kim

Immer mehr Autohersteller integrieren Amazons Alexa in ihre neuen Modelle. Mit ein paar Handgriffen lässt sich die Sprachassistenz eigenständig nachrüsten.

Ein Amazon Echo Dot vor blauem Grund.
"Alexa, wie komme ich zu meinem nächsten Meeting?" So sieht der Straßenverkehr der Zukunft aus. Foto: Amazon

Das erfahren Sie gleich:

  • Warum digitale Sprachassistenten wie Alexa im Auto immer präsenter werden
  • Wie Ablenkung, etwa durchs Tippen auf dem Smartphone, eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellt
  • Wie Sie mit einem Amazon Echo Ihr altes Auto zum Connected Car umrüsten

Seit dem Start des erfolgreichen smarten Lautsprechers Echo ist Alexa zu einer der beliebtesten Sprachassistenzen geworden – über den auch die neusten Themen von aio verfügbar sind. Alexa hat User vor allem durch ihre Vielseitigkeit und Qualität überzeugt. Wer demnächst allerdings keinen Neuwagenkauf plant, kann sein Auto dennoch mit Alexa nachrüsten.

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Für dieses Jahr haben viele Hersteller passendes Zubehör angekündigt. Aber das eigene Auto lässt sich auch mit dem kleinen Bruder des Echo, dem Echo Dot, Alexa-tauglich und somit smart machen. aiomag erklärt Ihnen, wie einfach das geht.

Sicherheitsfaktor Smartphone

Die Vision mit dem eigenen Auto sprechen zu können, wie einst David Hasselhoff in Knight Rider, wird immer mehr zur Realität. Die von den großen Tech-Unternehmen entwickelten Sprachassistenzsysteme wie Google Assistant, Siri und Alexa haben in den vergangenen Jahren enorme Entwicklungsschritte absolviert. Und auch im Bereich Mobilität können solche Systeme praktisch und hilfreich sein.

Die Ablenkung durch Smartphones im Autoverkehr ist nämlich noch immer ein großes Sicherheitsrisiko. Vor allem dann, wenn während der Fahrt WhatsApp-Nachrichten geschrieben werden, die nächste Musik-Playlist gesucht oder die Navigation angepasst wird. Bedienung per Sprache bedeutet auch, dass die Hände mehr Zeit am Lenkrad verbringen.

Einfaches Upgrade dank Echo Dot – Alexa im Auto

Die Anwendungsbereiche von Alexa im Straßenverkehr sind heute bereits vielfältig. Verkehrsinformationen lassen sich in Echtzeit abrufen und Routen sind schnell eingegeben. Die Lieblingsmusik und deren Lautstärke lassen sich per Sprache einstellen. Aber auch Anrufe und Nachrichten lassen sich per Sprachbefehl betätigen.

Wer über ein Smart Home verfügt, kann während der Fahrt die Heizung oder Beleuchtung per Sprache steuern. Firmen wie Logitech, Garmin und Anker haben für dieses Jahr daher Autozubehör mit Alexa-Support angekündigt. Bislang sind aber nur wenige Geräte in Europa erhältlich – noch in diesem Jahr sollen die meisten aber noch offiziell erscheinen.

Allerdings gibt es keinen Grund, bis dahin warten zu müssen. Eine einfache Möglichkeit, das eigene Auto mit Alexa nachzurüsten, besteht nämlich bereits. Mit dem handlichen, Eishockey-Puck-großen Echo Dot von Amazon lassen sich auch ältere Modelle mit wenigen Handgriffen smart machen – denn ein echter Alexa-Adapter fürs Auto ist bisher nur in den USA verfügbar.

Echo Dot im Auto installieren

Auch wenn der Echo Dot vom Hersteller ursprünglich gar nicht fürs Auto sondern viel mehr für den Haushalt gedacht ist, passt er aufgrund seiner Größe doch in die meisten Ablagen am Armaturenbrett oder Mittelkonsole. Per USB-Adapter lässt er sich über die 12V-Stromversorgung anschließen. Wenn das Auto Bluetooth unterstützt, ist hierüber eine Kopplung möglich. Sonst lässt sich eine Soundverbindung per Miniklinke/AUX herstellen.

Anschließend erstellen Sie einen WiFi-Hotspot mit dem Smartphone. Wenn Sie den Echo Dot darin einloggen ist das Sprechen mit dem eigenen Auto in wenigen Handgriffen möglich. Da das Bereitstellen eines Hotspots recht stromintensiv ist, empfiehlt es sich, das Smartphone während der Nutzung ebenfalls an den Zigarettenanzünder anzuschließen.

Updates

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Diese Lösung ist nicht nur recht preisgünstig (ein Echo Dot kostet zur Zeit 40 Euro), sondern kann eigentlich jedes Auto upgraden, das über einen Zigarettenanzünder verfügt. Das dürfte daher auch für Fahrer von Old- und Youngtimern interessant sein, die nicht auf ihre alten Perlen verzichten, aber dennoch mit smarter, moderner Technologie unterwegs sein möchten.

Wie Autoliebhaber ihre Oldtimer zu E-Autos umbauen lassen, das lesen Sie ebenfalls bei aio.

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