Elektromobilität

BVG Jelbi: Mobilitätsdienste Berlins in einer App

von
Thomas Pitscheneder

Verschiedene Dienste und Verkehrsmittel in einer App: Die BVG plant mit Jelbi einfaches Vorankommen im Berliner Stadtdschungel.

Blick auf den Alexanderplatz in Berlin
Eine App für viele Dienste: Mit Jelbi von BVG soll das Finden, Buchen und Bezahlen von Mobilitätsdiensten ab Sommer einfacher sein. Foto: Getty Images/Rafael Dols

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie die BVG-App Jelbi den Berlinern das Leben erleichtern soll
  • Welche Dienste bereits ihr Interesse bekundet haben
  • Warum zu den Plänen auch Mobilitätshubs gehören

Die deutschen Großstädte bieten ein immer breiteres Angebot an Mobilitätsdiensten. Zum Teil stammen diese aus staatlicher Hand, aber auch viele private Angebote sind dabei. Bei ÖPNV, Carsharing, Taxidienst, Ridesharing und vielem mehr geht für die Nutzer schnell die Übersicht verloren.

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Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen einen einfachen Durchblick ermöglichen – mit der neuen App "Jelbi".

BVG Jelbi: Mobilität auf einen Blick

Der Name ist an den Berliner Dialekt angelehnt: "Jelb" bedeutet dabei schlichtweg "Gelb", das "i" dient der Verniedlichung. Auch die Farbwahl selbst ist einfach erklärt, denn Gelb ist die Farbe der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). So simpel und nachvollziehbar wie der Name soll auch die App selbst sein.

In Jelbi wollen die BVG zahlreiche Mobilitätsangebote der Stadt sammeln. Zum Start wollen über 25 Unternehmen mit an Bord sein. Darunter sind Bikesharing-Dienste wie Lime, Call a Bike und Jump, Carsharing-Angebote wie Cambio, Flinkster, Miles und Ubeeqo, Taxidienste sowie alle Angebote der BVG selbst.

In der App sind dann die verschiedenen Möglichkeiten der Fortbewegung in der Nähe zu sehen. Entscheiden sich Nutzer für eine davon, können sie den Dienst auch direkt aus der App heraus bezahlen. Ab Sommer 2019 soll das Programm zum Download zur Verfügung stehen.

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Jelbi: Die App ist nur der Anfang

Die vom Start-up Trafi entwickelte App soll der Startschuss für eine Mobilitätsbewegung in der Hauptstadt sein. Die BVG plant Hubs zu errichten, die eine Vielzahl von Angeboten an einem Ort vereinen. Autos, E-Fahrzeuge, Roller, Fahrräder und Busse sollen an einer Stelle zusammenkommen.

Ein erster Mobilitätshub entsteht aktuell in der Nähe des U-Bahnhofs Prinzenstraße in Kreuzberg. Die Fläche an der Gitschinger Straße stellt die Wohnungsgesellschaft Gewobag zur Verfügung. Weitere Hubs sollen am Jakob-Kaiser-Platz und am Straßenbahnknoten Landsberger Allee/Petersburger Straße entstehen.

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