Elektromobilität

Berlin elektrisiert: Bis zu 1600 neue E-Ladepunkte bis 2020

von
Michael Penquitt

Berlin gibt Gas in Sachen Elektromobilität: Bis 2020 sollen bis zu 1600 neue Ladepunkte entstehen. Dazu wird auch auf bestehende Infrastruktur gesetzt.

Ein Paar lädt ihr Elektroauto an einer Straßenlaternen-Ladestation von Ubitricity.
Das Auto am Laternenmast laden: Schon bald in Berlin Realität. Foto: ubitricity Gesellschaft für verteilte Energiesysteme mbH

Das erfahren Sie gleich:

  • Was Straßenlaternen mit dem neuen Ladekonzept zu tun haben
  • Wo die neuen Ladepunkte entstehen sollen
  • Wieso Sie künftig einen Stromzähler im Gepäck haben sollten

Bis zu 1600 neue Ladepunkte für E-Autos in der deutschen Hauptstadt – und das innerhalb der kommenden knapp zwei Jahre. Wie das gehen soll? Darauf hat das Berliner Unternehmen Ubitricity eine ebenso einfache wie innovative Antwort: Zahlreiche Laternen in der Stadt werden zu Ladepunkten umgerüstet.

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Bereits vor fünf Jahren hat der Verband der Automobilindustrie einen solchen Laternenladepunkt in Berlin-Mitte getestet, jetzt geht es endlich ans Eingemachte. Die Stadt Berlin hat im Rahmen des "Berliner Modells" 1000 öffentliche Ladepunkte genehmigt, die in den Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Steglitz-Zehlendorf zum Einsatz kommen sollen. 600 weitere Ladestationen werden auf privaten und gewerblichen Grundstücken installiert, etwa in Parkhäusern, auf Supermarktparkplätzen und in Mehrfamilienhäusern.

Laternenladepunkte: Kosteneffizient und platzsparend

Aller Voraussicht nach wird aber vor allem der erstere Ansatz für viel Aufsehen sorgen. Nicht nur werden damit neue Möglichkeiten für die Nutzung des ohnehin knappen öffentlichen Raums und der bestehenden Infrastruktur eröffnet. Auch die Kosten für den Ausbau der Ladeinfrastruktur werden gesenkt.

Damit testen wir neue Ideen auf ihre Wirtschaftlichkeit und Anwenderfreundlichkeit und fördern die Elektromobilität in unserer Stadt.

Jan Thomsen, Pressesprecher der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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Mobile Metering: So soll's gehen

Beim Laden des Autos an einem der Laternenmasten soll das Mobile Metering zum Einsatz kommen. Das Interface und der Stromzähler sind dann nicht in der Ladestation integriert, sondern hängen stattdessen am selbst mitgebrachten "SmartCable". Dafür können alle Nutzerinnen und Nutzer selbstständig einen Vertrag mit einem Stromanbieter ihrer Wahl abschließen, so das Versprechen.

Das angekündigte Projekt ist Teil des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie initiierten "Sofortprogramms Saubere Luft 2017 - 2020". Der Bund stellt damit rund eine Milliarde Euro zur Verbesserung der Luftqualität und im Besonderen zur Senkung der innerstädtischen Stickoxidwerte zur Verfügung.

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