Technik

Batteriezellenfertigung: Schweizer Firma investiert in Deutschland

von
Thomas Pitscheneder

Eine Firma aus der Schweiz könnte die Batteriezellenfertigung in Deutschland vorantreiben – und somit zahlreiche neue Jobs schaffen.

Elektroauto beim Aufladen an einer Ladesäule
Die Batteriezellen für Elektroautos kommen bisher meist aus Asien. Doch eine Fertigung in Deutschland soll das bald ändern. Foto: Getty Images/wakila

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie es um die Zellfertigung in Deutschland steht
  • Was die Firma Blackstone Resources in eine Fertigung investiert
  • Wo die erste Fabrik des Unternehmens entstehen könnte

Die Elektromobilität nimmt in Deutschland langsam Fahrt auf. Große Marken wie Audi, VW und BMW produzieren bereits eigene Modelle – zum Teil auch in heimischen Werken. Doch das vielleicht wichtigste Bauteil kommt größtenteils aus dem asiatischen Raum: die Batterie.

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Das soll sich in diesem Jahr ändern, denn mehrere Firmen meldeten Interesse an einer Zellfertigung in Deutschland an. Mit CATL siedelt sich sogar ein chinesisches Unternehmen in der Nähe von Erfurt an. Auch eine Firma aus der Schweiz zeigt Interesse.

Blackstone Resources: Großinvestition in deutsche Fertigung

Die aus der Gemeinde Baar im Kanton Zug stammende Firma Blackstone Resources kündigte in einer Pressemitteilung eine große Investition an. Für den Aufbau einer Zellfertigung in Deutschland sollen 200 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Einen großen Teil davon bringt Blackstone Resources offenbar selbst auf, ein kleinerer Teil kommt aus der deutschen Staatskasse zur Förderung.

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Als Standort hat Blackstone wohl Thüringen im Blick – genauer das Gebiet um Erfurt. Das zentral gelegene Bundesland sei ein idealer Ausgangspunkt für die Belieferung der hiesigen Automobilindustrie. Denkbar ist für Blackstone etwa eine Fabrik in Eisenach. Auch Braunschweig in Niedersachsen sei eine Option.

Hohe Produktionskapazität geplant

Als grobes Produktionsziel sind 100 Millionen Batteriezellen pro Jahr geplant. Damit könnte Blackstone Resources zwischen 25.000 und 100.000 Batterien für Elektroautos zusammenbauen. Später will das Unternehmen die Kapazität stufenweise steigern. Wann der Startschuss fallen soll, verrät Blackstone noch nicht.

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