Abonnieren Sie kostenlos unsere Updates zum Thema Technik

Anmelden

Technik

Autonome Fahrzeuge und künstliche Intelligenz revolutionieren Baustellen

von Paul Bandelin

Drohnen mit künstlicher Intelligenz und selbstfahrende Baustellenfahrzeuge: Mit neuster Technik könnten Baustellen bald ganz anders aussehen.

Eine Baustelle von oben, winzige Baustellenfahrzeuge sind zu sehen
Künstliche Intelligenz und selbstfahrende Autos sollen für Ordnung auf Baustellen sorgen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Technik beim Errichten von Gebäuden in Stadtzentren oder beim Bau in abgelegenen Gebieten zum Einsatz kommt. Foto: CC0: Unsplash/Mariusz Prusaczyk

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie künstliche Intelligenz die Baubranche optimiert
  • Warum selbstfahrende Autos die Zukunft auf Baustellen sein könnten
  • Wie Roboter möglicherweise zukünftig Menschen ersetzen

Wie künstliche Intelligenz die Baubranche optimiert

Das Tech-Start-up Skycatch baut Drohnen, die mittels künstlicher Intelligenz auf Baustellen das Geschehen aus der Luft kontrollieren und optimieren sollen.

Lesen Sie auch

Ladestation

aio-Empfehlung

Unter Strom! Mobilität wird elektrisch

Noch vor Baubeginn kommen die Gadgets dabei zum Einsatz: Für das Kartographieren des Untergrundes. In 15 Minuten schafft die Drohne dabei, wofür Menschen mehrer Tage brauchen. Ein Flug über das Gelände und die blitzschnelle Auswertung der Daten genügten.

Während der Bauarbeiten sind die Drohnen für die Arbeitsplanung und die Leitung autonom fahrender Baustellenfahrzeuge zuständig. Dazu nehmen die mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Drohnen Videomaterial auf, um im Anschluss aufzuzeigen, welches die bestmögliche Positionierung der Baustellenfahrzeuge für die jeweiligen Arbeitsschritte ist.

Erste Testläufe absolvierte die Technik bereits in Japan – dort halfen sie in den vergangenen drei Jahren beim Bau von mehr als 5000 Gebäuden. Dass das Start-up ursprünglich in Kalifornien ansässig ist, dürfte wohl niemanden verwundern – schließlich dürfen hier seit Kurzem sogar autonome Autos auf die Straßen.

Warum selbstfahrende Autos die Zukunft auf Baustellen sein könnten

Ein weiteres Projekt, das die Baustelle vernetzen – und revolutioniern – soll ist das Unternehmen Built Robotics. Vor sieben Jahren gründetet der ehemalige Google-Ingenieur Noah Ready-Champbell die Firma.

Anfangs fehlte noch das nötige Kleingeld. Eine Risikoanlage in Höhe von 15 Millionen US-Dollar (etwa 12,2 Millionen Euro) klärte die Frage der Finanzierung aber vorerst. Nun ist Built Robotics dabei, die Baubranche am Boden umzukrempeln.

Nach Jahren der Planung befinden sich die Macher derzeit in der finalen Phase der Entwicklung eines autonom fahrenden Raupenladers, der Erde bewegen und graben kann. Dieser hat zwar eine Fahrerkabine – sie ist aber leer.

Der Aufseher spielt dem Fahrzeug stattdessen die Koordinaten der Arbeitsstätte zu, damit es sofort mit den Vorarbeiten beginnen kann. Auf dem Dach befindet sich ein Lidar-System, das mittels Laserstrahlen jederzeit seine Umgebung kontrolliert und so seinen Standpunkt bestimmt.

Zudem nimmt eine Kamera Bilder auf und leitet sie an die jeweilige Aufsichtsperson weiter. Bislang läuft die Maschine zu 90 Prozent selbstständig.

Updates

Bleiben Sie zum Thema Technik immer informiert.

Wie Roboter möglicherweise zukünftig Menschen ersetzen

Warum Unternehmen den Einsatz von autonom fahrenden Baustellenfahrzeugen attraktiv finden, ist klar: Sie sind in vielen Situation körperlich belastbarer als Menschen.

Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Sie arbeiten fehlerfrei, sind nie müde, verletzt oder krank, benötigen keine Zeit zum Nachdenken, können mehr als acht Stunden am Tag arbeiten und auch das Wetter beeinflusst sie nicht negativ.

Auch interessant

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren und wie man sie deaktiviert, können Sie unsere Cookie-Richtlinie aufrufen.

Schließen