Technik

Autonom durch Großbritannien: Nissan Leaf fährt 370 Kilometer

von
Thomas Pitscheneder

Ausgiebige Tests sind für den Fortschritt beim autonomen Fahren essentiell wichtig. Ein Nissan Leaf legte so kürzlich 370 Kilometer in Großbritannien zurück.

Der Nissan Leaf mit Kameras, Laserscannern und weiterer Technik
Mit zahlreicher schlauer Technik an Bord legte der Nissan Leaf 370 Kilometer vollautonom zurück. Foto: H.Philpott/Photocall Productions

Das erfahren Sie gleich:

  • Welche Strecke der Nissan Leaf absolvierte
  • Wozu die Fahrt dienen sollte
  • Wer hinter dem Test steckt

Die Anforderungen an autonome Autos sind hoch, denn die Fortbewegung im öffentlichen Straßenverkehr ist eine komplexe Aufgabe. Um die Technik zu testen und für ihre Aufgabe vorzubereiten sind Erprobungsfahrten notwendig. Solch eine schloss kürzlich ein Nissan Leaf in Großbritannien ab. Das Elektroauto legte insgesamt 370 Kilometer zurück und meisterte dabei einige ansprechende Streckenabschnitte.

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Nissan Leaf meistert verschiedene Situationen

Vom Nissan-Werk in Washington, nahe der Küstenstadt Sunderland, bis zum Technikzentrum der Marke neben dem Cranfield Airport erstreckte sich die rund 230 Meilen (370 Kilometer) lange Route des Tests. Vier Zwischenstopps legte das Team dabei zur Überprüfung der Technik und Auswertung der Daten ein. Die Strecke war nicht zufällig gewählt, sondern enthielt einige heikle Herausforderungen für die Systeme.

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Landstraßen, Autobahnen und Städte wechselten sich ab. Dabei musste der Nissan Leaf auch zahlreiche Kreuzungen, mehrspurige Kreisverkehre und Abschnitte ohne Fahrbahnmarkierungen bewältigen. All das gelang ohne Schwierigkeiten. Für die Tester war die Fahrt unter Realbedingungen somit ein voller Erfolg.

Regierung unterstützt das Projekt für autonomes Fahren

Hinter den Tests steckt das Konsortium „Human Drive“, einer Gruppe von Technikhersteller, Zulieferern, Investoren und Forschungseinrichtungen. Auch die britische Regierung beteiligt sich durch eine Förderung. Insgesamt stehen dem Projekt somit 13,5 Millionen Pfund (rund 15,9 Millionen Euro) zur Verfügung. Bei der Forschung geht es auch um die Sicherheit von autonomen Systemen im Auto, der notwendigen Infrastruktur sowie die Lernfähigkeit der Software. An Bord des Fahrzeugs waren mehrere Forscher sowie ein Fahrer für den Eingriff ins Steuer bei Notfällen.

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