Elektromobilität

Audi MQ! Innovation Summit 2019: Frische Ideen aus China

von
Thomas Pitscheneder

Was bewegt die Menschen in Zukunft und funktioniert das nachhaltig? Mit diesen und noch mehr Fragen beschäftigte sich auch 2019 der Audi MQ! Innovation Summit.

Ein Blick auf die große Bühne beim MQ! Innovation Summit 2019
Auf der Bühne standen beim MQ! Innovation Summit Unternehmer, Forscher und Vordenker. Das Publikum konnte sie mit Fragen löchern. Foto: Audi AG

Das erfahren Sie gleich:

  • Warum der MQ! Innovation Summit in China stattfand
  • Welche Speaker und Themen mit dabei waren
  • Wie sich Teilnehmer aktiv einbringen konnten

Einmal im Jahr lädt Audi zum MQ! Innovation Summit. Die Konferenz dreht sich um den namensgebenden „Mobility Quotient“, also einen gemeinsamen Nenner beim Thema Mobilität. Die Idee dahinter ist einfach erklärt: Zusammen mit besonderen Gästen erarbeiten die Teilnehmer Konzepte für eine nachhaltige, digitale und komfortablere Fortbewegung. 2019 kam das Event nach China.

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Audi MQ! Innovation Summit: China als wichtiger Markt

In den Fernen Osten verschlug es Audi nicht ohne Grund, denn der Markt für Elektroautos ist dort gigantisch. Alleine 2018 fanden 1,26 Millionen solcher Fahrzeuge in China einen neuen Besitzer – mehr als die Hälfte der weltweit verkauften Exemplare. Das liegt auch daran, dass es dort die beste Infrastruktur gibt. 2019 überschritt die Zahl der Ladestationen sogar die Millionenmarke.

Beim autonomen Fahren und weiteren innovativen Techniken wie Flugtaxis hinkt China dem Westen zudem keineswegs hinterher. Vielmehr sitzt das Land den großen Automobil- und Technikherstellern aus den USA und Europa dicht im Nacken. Viele Kluge Köpfe beschäftigen sich in China mit Themen wie Nachhaltigkeit und einem intelligent vernetzten Verkehr. Ein guter Ort also, um nach frischen Ideen zu suchen.

Große Namen der Branche waren eingeladen

Mit Dr. Kai-Fu Lee gelang es Audi, quasi den Erfinder von künstlicher Intelligenz auf das Event zu holen. In seinem Vortrag sprach er jedoch nicht nur über deren Vergangenheit, sondern auch über ihre Zukunft. Laut Dr. Kai-Fu Lee spielt die künstliche Intelligenz schon bald in vielen Bereichen des täglichen Lebens eine wichtige Rolle. Sprachassistenten und autonome Autos sind da nur der Anfang.

Die Paarung von elektrischen Geräten mit menschlichem Denken ist aber nicht der einzige Weg in eine digitale Zukunft. Dass es auch andersherum geht, zeigte Dr. Patrick Kramer. Der Biohacker und Zukunftsforscher sprach darüber, wie sich der menschliche Körper durch digitale Systeme erweitern lässt. Mit Mikrochips könnte in naher Zukunft bereits das Bezahlen an der Kasse möglich sein – ohne Smartphone, Karte oder irgendwelchen anderen Gegenständen. Es reicht dann, einfach die Hand an das Lesegerät zu halten.

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Für die Unternehmerin Caritta Seppä und Dr. Rüdiger Recknagel von der Audi Environmental Foundation ging es um Nachhaltigkeit. Die lässt sich schon heute durch zahlreiche Hilfsmittel schaffen. Solarpanele zum Mitnehmen, etwa auf einem Rucksack angebracht, sorgen unterwegs für grüne Energie. Das Smartphone lässt sich so etwa bei einer Wanderung aufladen – statt später an der Steckdose.

Workspaces regten zum Mitmachen an

Bei den Vorträgen konnten die Besucher lauschen und Fragen stellen. Bei den Workspaces waren sie hingegen angehalten, selbst Ideen einzubringen. Die insgesamt 13 Stationen beschäftigten sich mit Themen wie Mikromobilität, dem Wohlfühl-Faktor auf Reisen, Apps in Fahrzeugen und Big Data. Jeder konnte seinen Beitrag leisten, egal welches Vorwissen vorhanden war. Im direkten Austausch mit Experten, Teilnehmern und Gästen konnte jeder sogar noch etwas dazulernen. Denn auch in diesem Jahr galt beim MQ! Innovation Summit wieder: #neverstopquestioning.

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