Elektromobilität

Audi e-tron S: Performance-Modelle kommen

von
Thomas Pitscheneder

Der e-tron S kommt! Audi kündigt eine deutlich nachgeschärfte Variante des Elektroautos und seines Bruders e-tron Sportback an.

Der Audi e-tron S beim Drift um eine Kurve auf trockener Fahrbahn
In der kommenden S-Variante lässt sich der der e-tron auch in den kontrollierten Drift drücken – oder noch präziser um die Kurven zirkeln. Foto: Audi AG

Das erfahren Sie gleich:

  • Wie viel Power im e-tron S steckt
  • Wieso er Fahrern noch mehr Freude bereiten dürfte
  • Wie Audi das Design in der S-Variante verändert

Mit dem e-tron und e-tron Sportback wagte Audi den Vorstoß in die Elektromobilität. Künftig will sich die Marke noch viel stärker in diese Richtung orientieren. Die SUVs sollen schon bald Zuwachs bekommen. Doch in der typischen Audi-DNA dürfen auch Varianten mit mehr Sportlichkeit nicht fehlen. Deshalb kündigten die Ingolstädter kürzlich S-Modelle der Elektroautos an.

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Audi e-tron S mit mehr Power

Im Vordergrund stehen dabei natürlich die Leistungswerte der Fahrzeuge. Als 55 quattro leisten e-tron und e-tron Sportback aktuell bis zu 300 kW (408 PS) und beschleunigen vom Stand in 5,7 Sekunden auf 100 km/h. In den S-Modellen steigt die Leistung auf satte 370 kW (503 PS) an. Die 973 Newtonmeter Drehmoment sollen die Fahrzeuge in 4,5 Sekunden auf Tempo 100 schieben. Die Kraft holen die S-Modelle aus zwei Elektromotoren an der Hinterachse und einem an der Vorderachse, die ihre Leistung per quattro-Antrieb an alle vier Räder verteilen.

Ein Elektroauto als Quertreiber

Auch bei der Fahrdynamik schärft Audi deutlich nach. Dafür statten die Ingolstädter ihren quattro mit elektronischem Torque Vectoring aus. Das soll die Vorteile eines Sportdifferenzials ins Zeitalter der Elektromobilität überführen. Das bedeutet: Mehr Grip in Kurven für eine verbesserte Dynamik. Doch was wäre ein S-Modell, ohne die Fähigkeit auf Wunsch auch Gummi in den Asphalt zu brennen. Steht die Stabilisierungskontrolle auf „Sport“ und das Audi drive select auf „dynamic“, lässt sich der e-tron auch in den Drift zwingen. Wie der ehemalige Audi-Pilot Walter Röhrl schon wusste: „Die wirklich guten Fahrer haben die Fliegen auf den Seitenscheiben“. Kontrollierte Drifts gehören jedoch auf abgesperrte Strecken, nicht in den öffentlichen Straßenverkehr.

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Mehr Sportlichkeit auch bei der Optik

Nicht nur unter dem Gewand ist die Performance zu spüren, auch die Karosserie selbst kommt deutlich sportlicher daher. Audi konturiert die Stoßfänger an Front und Heck stärker und verleiht ihnen damit eine noch beeindruckendere Präsenz. Besonders die großen Lufteinlässe stechen vorne ins Auge. Die bis zu 22 Zoll großen Felgen stehen auf 285 Millimeter breiten Reifen und sind in weiter ausgestellte Radhäuser eingelassen. An den schwarzen Bremssätteln findet sich das S-Logo wieder – wie an vielen anderen Stellen des Exterieurs und Interieurs. Die silberfarbenen Designelemente gehören auch beim e-tron S dazu.

Preis und Verfügbarkeit

Ohne Tarnung gibt es die Performance-Modelle noch nicht zu sehen. Bis zu ihrem Marktstart dauert es also wohl noch etwas. Auch einen Preis verrät Audi bisher noch nicht. Die aktuell stärksten Varianten von e-tron und e-tron Sportback beginnen bei 80.900 beziehungsweise 83.150 Euro. Die S-Varianten liegen also darüber.

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