Elektromobilität

ABT e-Transporter: Scharfgemachtes Platzwunder

von
Thomas Pitscheneder

Die Tuning-Firma ABT nimmt sich dem VW T6 an und macht einen e-Transporter aus ihm. Natürlich bekommt der auch einen sportlichen Look.

Der ABT e-Transporter in den heiligen Hallen von ABT
Sieht aus wie ein ABT, ist auch ein ABT: Der e-Transporter ist ein elektrifizierter VW T6 mit allerlei Verspoilerung. Auf den Markt kommen soll er mit zwei Batteriekapazitäten. Foto: ABT Sportsline GmbH

Das erfahren Sie gleich:

  • Was der ABT e-Transporter zu bieten hat
  • Wie weit er mit einer Akkuladung kommen soll
  • Welches Nutzfahrzeug ABT e-Line außerdem noch elektrifiziert

Rein batterielektrische Autos müssen nicht langweilig sein. Das zeigen etwa sportliche Stromer wie der Audi e-tron und der Porsche Taycan. Bei Nutzfahrzeugen sieht es hingegen anders aus. Aktuelle Elektro-Transporter wie der Nissan e-NV200 oder der Renault Kangoo Z.E. wecken nur selten echte Emotionen.

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Die deutschen Tuning-Experten von ABT e-Line, einer Tochter von ABT Sportsline, nehmen sich deshalb dem VW T6 an – und möbeln ihn ordentlich auf.

ABT e-Transporter: Scharfer Look für den Bus

Praktisch ist der VW T6 ohnehin bereits. Nicht zuletzt deshalb ist er ein echter Verkaufsschlager. Doch ABT e-Line setzt noch einen drauf: den Vortrieb übernimmt im e-Transporter ein Elektromotor mit 82 kW (111 PS) und einem maximalen Drehmoment von 200 Nm. Dazu verbaut der Tuner ein umfangreiches Aerodynamik-Paket. Das verleiht dem Fahrzeug den von der Firma gewohnt sportlichen Look.

An der hinteren Dachkante sitzt ein ausladender Spoiler – Front-, Seiten- und Heckschürzen signalisieren: Hier rauscht kein gewöhnlicher T6 an. Für die Vorstellung im Rahmen des Internationalen Automobil-Salons in Genf entschied sich ABT zudem für farbliche Highlights in giftigem Grün. Zusätzlichen Ausdruck verleihen dem e-Transporter 275er Schlappen auf 20 Zoll großen Felgen in Schwarz. Der lange Radstand ermöglicht ein Ladevolumen von 6,7 Kubikmetern.

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ABT e-Transporter ist nur der Anfang

Zum Start im dritten Quartal 2019 bringt ABT e-Line den E-Bulli mit einem 37,3 Kilowattstunden (kWh) fassenden Akku auf die Straße. Das soll für 208 Kilometer Reichweite nach dem NEFZ-Zyklus reichen. Geplant ist zudem eine Variante mit 74,6-kWh-Batterie. Damit wären dann wohl rund 400 Kilometer pro Aufladung drin. Dank CCS-Lader sind bis zu 40 kW Ladeleistung möglich.

Als Premium-Partner von VW Nutzfahrzeuge arbeitet ABT e-Line noch an weiteren vollelektrischen Versionen bestehender Modelle der Marke. So ist auch ein e-Caddy für kleinere Transporte geplant. Den Antrieb übernimmt er von seinem großen Bruder. Preise für die beiden Fahrzeuge nennt ABT e-Line allerdings noch nicht.

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