Elektromobilität

Abgetaucht: BMW i8 im Wasserbad gelöscht

von
Thomas Pitscheneder

Elektroautos stellen die Feuerwehren vor völlig neue Probleme. Eine Wache in den Niederlanden machte deshalb kurzen Prozess mit einem BMW i8.

Der BMW i8 wird in das Wasserbad gehoben
Da half nur das Wasserbad: Die Feuerwehr im niederländischen Breda steckte einen BMW i8 über Nacht in einen Container. Foto: picture alliance / PRO SHOTS

Das erfahren Sie gleich:

  • Welche Probleme Elektroautos bei Feuerwehren verursachen
  • Welcher Fall in den Niederlanden für Schlagzeilen sorgte
  • Wieso die Lösung der Helfer kurz und schmerzlos war

Zu Bränden kann es bei allen Arten von Autos kommen – egal ob sie Strom, Benzin, Diesel, Wasserstoff oder Gas tanken. Einig sind sich Experten jedoch, dass batterieelektrische Fahrzeuge etwas schwerer zu löschen sind. Deutsche Feuerwehr-Verbände fordern deshalb etwa eine Gefahrenkennzeichnung für die Autos. Das soll die Feuerwehrleute vor Verletzungen schützen.

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Wie die mit brennenden Akkus umgehen könnten, zeigt ein aktueller Fall aus den Niederlanden.

BMW i8: Auto fängt bei Händler Feuer

Am 25. März meldete die Feuerwehr im niederländischen Breda einen Brand. Ein BMW i8 soll in einem Showroom angefangen haben zu rauchen. Geistesgegenwärtig fuhr einer der Mitarbeiter das Fahrzeug noch ins Freie, damit es zu keinem Gebäudebrand kommen konnte. Als die Feuerwehr ankam, konnte sie den Plug-in-Hybriden zudem einfacher erreichen.

Einfach zu löschen war er aber wohl dennoch nicht. Wie die Feuerwehr kommentiert, reichen die normalen Maßnahmen für ein Auto mit Akkus nicht aus. Selbst wenn das Fahrzeug gelöscht scheint, können sich die Batterien wieder entzünden und zu einem neuen Feuer führen.

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Plug-in-Hybrid verschwindet im Wasserbad

Viel zu retten ist bei einem Brand im Auto ohnehin nicht mehr. In vielen Fällen sind die Fahrzeuge danach als Totalschaden zu betrachten. Die Feuerwehr von Breda stellte deshalb einen Container auf und füllte ihn mit Wasser. Den BMW i8 tauchte das Team darin kurzerhand unter.

Verbleiben musste das Fahrzeug in dieser überdimensionalen Badewanne für 24 Stunden. Danach holte die Feuerwehr den Wagen wieder aus dem Wasser. Von da an galt er als erfolgreich gelöscht. Vielleicht fahren die Helfer ja bald auch in Deutschland mit solchen Containern zu brennenden Elektroautos – zu funktionieren scheint es ja.

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